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Baumaßnahmen am Dierkower Kreuz gestartet

Im April 2024 haben die Baumaßnahmen zur Umgestaltung des Dierkower Kreuzes begonnen. Diese werden voraussichtlich bis Ende September 2024 andauern. Als erste bauliche Tätigkeiten werden seitens des Tiefbauamtes die Herstellung des Mobilpunktes auf dem Park & Ride Parkplatz in der Gutenbergstraße, die Erneuerung der Buszufahrt sowie des Geh- und Radweges an der Hinrichsdorfer Straße realisiert. Anschließend werden die Fahrradabstellanlage sowie die abschließbaren Fahrradabstellboxen im Seitenbereich des Knotenpunktes hergestellt.

Im Anschluss daran erfolgen die Bautätigkeiten seitens des RSAG. Im Zuge dessen werden die Straßenbahnsteige erneuert und mit neuen Fahrgastunterständen ausgestattet, die einen besseren Schutz vor Witterung bieten als die bisherigen.

Die Umleitungsstrecken für den betreffenden Fuß- und Radverkehr sind ausgeschildert. Provisorische Fahrradständer werden zur Verfügung gestellt. Eine Beschilderung zur Nutzung der Bahnsteige während des Umbaus wird ebenfalls vorhanden sein. Eine Umleitung von Linien oder Einschränkungen bei den Taktungen wird es im Zusammenhang mit dem Umbau nicht geben. Das Tiefbauamt und die RSAG bitten um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Umsetzung der Aufwertungsmaßnahmen.

Die Aufwertungsmaßnahmen am Dierkower Kreuz werden im Rahmen des ÖPNV-Modellprojektes MIRROR gemeinsam durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und die Rostocker Straßenbahn AG konzeptionell erarbeitet und umgesetzt.  Am Verknüpfungspunkt Dierkower Kreuz treffen vier Straßenbahnlinien und acht Buslinien des Stadt- und Regionalverkehrs zusammen. Der Verknüpfungspunkt verbindet die beiden jüngsten errichteten Rostocker Großwohngebiete Dierkow und Toitenwinkel. Eine unzureichende Aufenthaltsqualität sowie fehlende Barrierefreiheit werden hier häufig als Zugangsbarriere zum ÖPNV genannt.

Rostocks Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität Dr. Ute Fischer-Gäde freut sich: „Wir setzen nun erste Maßnahmen zur Verbesserung des P+R-Angebotes um und schaffen mit dem neuen ÖPNV-Verknüpfungspunkt bessere Bedingungen, gerade für die Berufspendler.“

MIRROR Projektleiterin Maria Barthelmann vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität ergänzt: „Mit den neu entstehenden Angeboten, wie zum Beispiel dem Carsharing oder den abschließbaren Fahrradabstellboxen, fördert die Hanse- und Universitätsstadt Rostock den Umstieg auf umweltschonende Verkehrsmittel und durch die Kombination mit den Angeboten der RSAG sowie von rebus entsteht insgesamt eine attraktive Bündelung nachhaltiger Mobilitätsangebote.“

Die Planungs- und Baukosten für diese Maßnahmen betragen insgesamt rund zweieinhalb Millionen Euro. Über das Fördermittelprojekt MIRROR beteiligen sich der Bund mit rund 1,7 Millionen Euro und das Land Mecklenburg-Vorpommern mit rund 175.000 Euro.

Voraussichtlich 2026 wird die Hanse- und Universitätsstadt Rostock einen zweiten Bauabschnitt eröffnen: Dann werden die bestehenden Bussteige barrierefrei umgebaut und mit neuen Fahrgastunterständen ausgestattet.

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